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Patrick und Stefan Down Under

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15.08.2004   PDF  Drucken  E-mail 
Geschrieben von Patrick Sitek  
Sunday, 15. August 2004
Heute begann unsere große Reise. Bremen verließen wir mit dem Europazug in Richtung Köln. Dort stiegen wir in den ICE zum Frankfurter Flughafen um. Mit knapp über 300 Sachen pro Stunde durften wir die neue ICE Strecke Köln – Frankfurt testen.
Leider war der Check-In am Fernbahnhof geschlossen, so dass uns ein 30 minütiger Marsch mit jeweils 30 Kilo Schwergepäck nicht erspart blieb. Immer positiv denkend, liefen wir an einer 150 Meter langen Warteschlage vorbei und wollten an einen der drei Emirates Schalter einchecken. Plötzlich hörten wir komische Äußerungen, die wohl andeuteten, dass wir uns vorgedrängelt hätten. Nun ja, wir hatten ja nichts Böses vor, jedoch ist der Flughafen dermaßen komplex aufgebaut, dass man sich sehr schnell verirrt. Nach  circa 30 Minuten Wartezeit und zig von First und Business Class Leuten, die sich an uns vorbeigedrängelt haben, erreichten wir endlich die Durchleuchtungsanlage wo Stefan leider hängen blieb, hehe! Nun musste er den gesamten Koffer vor allen Leuten, die ihn wie einen Kriminellen ansahen, öffnen und seine Batterien aus der Taschenlampe entfernen. Beim Check-In hat irgendein Trottel schon vorher unsere Plätze reserviert, jedoch ist er nicht auf die Idee gekommen, dass wir eventuell zusammensitzen wollen und verschaffte uns Plätze in unterschiedlichen Reihen. Nach einer kurzen Diskussion mit der netten Emirates Frau konnten wir sie davon überzeugen uns zusammensitzen zu lassen. Schließlich holten wir noch drei Schalter weiter unserer Hoteltickets ab, glücklicherweise ohne Wartezeit. Voller Hoffnung spazierten wir in Richtung Sicherheitskontrolle. Nun ja, das sollte wieder nicht ganz so glatt laufen. Die Securityleute meinten, gegen 14 Uhr Feierabend machen zu müssen, wobei sie die Hälfte aller Durchgänge schlossen. Glücklicherweise hatte Patrick die Intuition sich an der richtigen Schlange anzustellen. Nach einer sehr gründlichen Kontrolle, wo Stefan wieder hängen blieb und sein Schuhwerk ausziehen musste, durften wir dann endlich zum Gate laufen. Total gestört von den Schlangen, stellten wir uns wieder an einen Emirates Schalter an, bis wir darauf aufmerksam gemacht worden sind, dass wir auch so durchlaufen können. Nun, endlich standen wir nicht ganze 50 Meter von unserem Bomber entfernt. Nach einer kurzen Wartezeit drängelten wir uns dann schön zur Gangway, wo die Spreu vom Weizen getrennt wurde. Die Gangway spaltete sich nach links zu den Reichen und Schönen und rechts für den Rest, also auch für uns. Ja, was sollen wir zu der Airline sagen? Hmm, das Fünf-Gänge-Menü war sehr, sehr lecker. Auch fanden wir es sehr interessant, durch die eigenen LCD Bildschirme und die am Rumpf befestigten Kameras die Sicht nach vorne und nach unten zu verfolgen. Außerdem gab es reichlich Alkoholiker und Cocktails auf Kosten des Hauses, sodass der siebenstündige Kinobesuch sehr kurzweilig, turbulenzfrei und angenehmen verlief. Abgesehen von dem Rundflug über den Krisengebieten des Nahen Ostens.
Wir stellen uns nun die Frage, wie wir euch dieses Gefühl vermitteln können, um Mitternacht aus einem vollklimatisierten Bomber auszusteigen und gegen eine 35 Grad heiße Wand zu laufen. Wir kommen zu dem Entschluss, das muss man erlebt haben, beschreiben kann man es nicht. Nach diversen Kontrollen, Durchleuchtungen sowie Warterei auf Patricks Koffer wurden wir von einer netten Blondine empfangen und zu unserer schwarzen LIMOUSINE (Cadillac) geleitet. Da wir bis zu diesem Zeitpunkt mit dermaßen vielen merkwürdigen Dingen konfrontiert wurden, sahen wir diese Tatsache als normal an. Die Limo war tiefgekühlt, sodass Stefans Brille beim Aussteigen beschlug und er nichts mehr sehen konnte. Der Kofferträger am Hotel schleppte sich in voller Montur bei 35 Grad Außentemperatur mit unseren 50 Kilo Reisgepäck ab. Sah schon ganz witzig aus, haben wir auch fotografiert. Dafür erhielt er dann auch umgerecht 2 Euro 50. Am Hotel eingecheckt und zig Sachen unterschrieben wovon kein Arsch wusste, was sie zu bedeuten haben, erreichten wir endlich gegen 1 Uhr Ortszeit unser Zimmer. Wir verbrachten zwar circa nur 10 Minuten an der heißen Luft in  Dubai, da hier sämtliche Gebäude und Fahrzeuge um 20 Grad runtergekühlt sind, verloren dabei jedoch so viel Flüssigkeiten, dass wir uns schnell noch mal mitten in der Nacht dazu entschieden, was zu trinken zu kaufen. In Dubai ist das voll normal um 1 Uhr Nachts im Supermarkt einzukaufen. Wieder auf dem Zimmer, vergossen wir 200 Liter Wasser in der Badewanne, um uns zu erfrischen. Morgen bis 10 Uhr gibt’s Frühstück und mal schauen, wie sich 50 Grad im Schatten anfühlen.
Gruß Euer Stefan und Patrick ;-)

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